KKK - Kampf, Kuhn und Köpfchen bringen uns den Sieg
Nach der ärgerlichen Niederlage gegen Wasser hatte man heute ein richtungweisendes Spiel gegen Simonswald. Nicht nur das Derby an sich, sondern auch die "Rückkehr" eines alten Bekannten - Ex-Spielertrainer Robert Schäfer - sorgte für Brisanz.
Und so begann das Spiel mit viel Druck der Prechtäler. In der 8. Minute zeichnete sich der Gästekeeper gleich 2-mal aus: Leitwolf Sebastian Klausmann ließ einen Weitschuss zischen und im Nachschuss scheiterte Jan Wernet nur knapp am Torwart. Der Druck der ersten Minuten legte sich und Simonswald zeigte ein ums andere mal, dass sie auch gefährlich sind. In der 17. Minute war es Jan Wernet der beherzt von links in den Strafraum eindrang um dann Michael Dufner einzusetzen, diesem misslang aber der Torabschluss und er legte eher zufällig für Michael Kuhn auf der nur noch einschieben musste. In der 23. Minute blieb sicherlich dem ein oder anderen Zuschauer - die erfreulicherweise recht zahlreich vertreten waren - die Luft weg als ein fulminanter Schuss aus 30 Metern an der Prechter Latte landete. In der 28. hätte ebenfalls der Ausgleich fallen müssen als Simonswald nur ganz knapp am Tor vorbei köpft. In Folge von 2 Individuellen Fehlern konnten die Gäste jedoch in der 34. Min nun doch per Schuss ins lange Eck ausgleichen. Kurz vor der Pause dann der Glücksmoment: Der engagierte David Schultis köpft eine Flanke von Michael Kuhn zum 2:1 ins Tor. In der 42. hätte el Capitano dann alles klar machen können, doch leider verschoss er einen von Michael Dufner herausgeholten Foulelfmeter.
Nach der Pause plätscherte das Spiel die ersten Minuten vor sich hin, doch was auffiel war, dass unser Team heut viel aggressiver und bestimmter agierte. Dennoch hieß es in der 55. Min 2:2: Der Schiri entschied auf Handelfmeter weil ein Abwehrmann aus unseren Reihen den Ball, in Folge einer vermeintlichen Verletzung unseres Keeper, in die Hand genommen hatte. Bitter aber Regelkonform. Nun standen eigentlich alle Zeichen auf Niederlage: Selbst Elfer verschossen und einen blöden bekommen. Doch man zeigte heute, dass man dieses Spiel nicht verlieren will und wurde in der 85. Min belohnt: Nach einer Ecke vom eingewechselten Philipp Wangler ist es Salvatore Zirilli der todesmutig den Ball in Kniehöhe mit dem Kopf ins Tor wuchtet. Als der Schiri dann abpfiff war der Jubel groß. fw

